Propan oder Butan?
Gas-Terrassenheizer laufen mit Flüssiggas – aber welches? Die kurze Antwort: Propan, denn es funktioniert auch bei Frost. Hier erfährst du alles zu Gasart, Flaschengröße, Verbrauch, Druckregler und sicherer Lagerung.
Propan oder Butan?
Beide sind Flüssiggas – der Unterschied liegt in der Kältebeständigkeit. Für den Außeneinsatz ist das entscheidend.
Propan
- Siedet bei etwa minus 42 °C – funktioniert auch im Winter
- Ganzjährig im Außenbereich einsetzbar
- Erhältlich als 5-, 11- und 33-kg-Flasche
- Rote Tauschflasche oder graue Eigentumsflasche
Butan
- Siedet erst bei etwa 0 °C – versagt bei Kälte
- Im Herbst und Winter ungeeignet
- Eher für Campinggeräte und den Sommer
- Meist in blauen Campingflaschen
Das brauchst du zum Betrieb
Gasflasche
Propan mit 11 kg ist der gängige Kompromiss. 5 kg sind handlicher, 33 kg halten am längsten.
Druckregler
In Deutschland meist 50 mbar. Passend zum Gerät wählen, geprüften Schlauch verwenden.
Dichtheit prüfen
Vor dem ersten Betrieb alle Verbindungen mit Lecksuchspray testen – bei Bläschen nachziehen.
Standort
Nur im Freien betreiben, Flasche aufrecht und standsicher, vor Hitze geschützt.
Wie lange hält eine Flasche?
Propan liefert rund 12,8 kWh pro Kilogramm. Daraus ergeben sich grobe Richtwerte je nach Leistung.
| Leistung | Verbrauch ca. | 11-kg-Flasche reicht ca. |
|---|---|---|
| 7 kW | 0,55 kg/h | 20 Stunden |
| 9 kW | 0,70 kg/h | 15 Stunden |
| 12 kW | 0,95 kg/h | 11 bis 12 Stunden |
Richtwerte bei Volllast – auf reduzierter Heizstufe hält die Flasche deutlich länger. Gas-Heizstrahler gehören ausschließlich in den Außenbereich; in geschlossenen Räumen drohen Sauerstoffmangel und Kohlenmonoxid.
Mit Propan betrieben
Mobil, stromunabhängig und kräftig – ideal für große, offene Flächen. Die passende Gasflasche und den Regler kaufst du im Fachhandel dazu.
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Häufige Fragen zu Gas & Terrassenheizer
Welches Gas brauche ich für einen Terrassenheizer?
Für Gas-Terrassenheizer wird Flüssiggas verwendet – in der Regel Propan. Propan verdampft auch bei Minusgraden zuverlässig und eignet sich daher ganzjährig für den Außenbereich. Butan ist nur bei Temperaturen über etwa 0 °C sinnvoll.
Propan oder Butan – was ist besser für den Terrassenheizer?
Propan ist die bessere Wahl. Es siedet bei etwa minus 42 °C und liefert auch im Herbst und Winter genug Druck. Butan siedet erst bei etwa 0 °C und versagt bei Kälte – es eignet sich eher für den Sommer oder für Campinggeräte im Innenbereich.
Funktioniert Butan im Winter?
Nein, nur eingeschränkt. Bei Temperaturen um oder unter dem Gefrierpunkt verdampft Butan kaum noch, der Druck fällt und der Brenner geht aus. Für die kalte Jahreszeit ist Propan die richtige Wahl.
Welche Gasflasche brauche ich für den Terrassenheizer?
Üblich sind Propan-Gasflaschen mit 5 kg, 11 kg oder 33 kg. Für die Terrasse ist die 11-kg-Flasche der gängige Kompromiss aus Reichweite und Handhabung. Es gibt Pfand- und Tauschflaschen (rot) und Eigentumsflaschen (grau), die jeder Händler befüllen darf.
Wie lange hält eine Gasflasche beim Terrassenheizer?
Als Richtwert: Ein Heizstrahler mit etwa 7 kW verbraucht rund 0,55 kg Propan pro Stunde, ein 12-kW-Gerät rund 0,95 kg. Eine 11-kg-Flasche reicht damit bei Volllast etwa 12 bis 20 Stunden – auf kleinerer Stufe deutlich länger.
Welcher Druckregler ist nötig?
Propan-Terrassenheizer arbeiten in Deutschland meist mit einem 50-mbar-Druckregler. Achten Sie auf den passenden Regler für Ihr Gerät, einen geprüften Gasschlauch und idealerweise eine Schlauchbruchsicherung.
Wie hoch ist der Gasverbrauch eines Terrassenheizers?
Der Verbrauch hängt von der Leistung ab. Propan liefert rund 12,8 kWh pro Kilogramm. Ein 7,3-kW-Heizstrahler verbraucht daher etwa 0,55 kg/h, ein leistungsstarkes Modell bis knapp 1 kg/h. Auf reduzierter Stufe entsprechend weniger.
Darf ich einen Gas-Terrassenheizer im Innenraum nutzen?
Nein. Gas-Heizstrahler sind ausschließlich für den Außenbereich oder sehr gut belüftete, offene Bereiche bestimmt. In geschlossenen Räumen drohen Sauerstoffmangel und Kohlenmonoxid. Für innen eignen sich Elektro- oder Infrarotgeräte.
Wo bekomme ich eine Propan-Gasflasche?
Propan-Gasflaschen erhalten Sie an Tankstellen, in Bau- und Gartenmärkten, bei Gashändlern und teils an Getränkemärkten. Tauschflaschen werden gegen eine volle eingetauscht, Eigentumsflaschen werden befüllt.
Wie schließe ich die Gasflasche richtig an?
Flasche aufrecht und standsicher aufstellen, Druckregler und Schlauch montieren, das Linksgewinde fest anziehen und vor dem ersten Betrieb die Dichtheit mit Lecksuchspray prüfen. Bei Bläschenbildung sofort die Verbindung nachziehen.
Wie erkenne ich, ob die Gasflasche leer ist?
Am einfachsten durch Wiegen: Auf der Flasche steht das Leergewicht (Tara). Die Differenz zum aktuellen Gewicht ergibt die Restmenge. Lässt die Flamme nach oder erlischt, ist die Flasche meist leer oder bei Butan zu kalt.
Wie lagere ich die Gasflasche sicher?
Gasflaschen immer aufrecht, standsicher und gut belüftet im Freien oder in einem belüfteten Schuppen lagern – niemals im Keller oder in geschlossenen Wohnräumen. Vor direkter Hitze und Sonneneinstrahlung schützen.
Wann ist ein Gas-Terrassenheizer verboten?
Im privaten Garten sind Gas-Heizstrahler in der Regel erlaubt. Im gewerblichen Außenbereich auf öffentlichem Grund (z. B. Gastronomie) sind Gas-Heizpilze in mehreren Städten untersagt. Emissionsfreie Infrarotstrahler sind dann die rechtssichere Alternative – mehr im Vergleich Infrarot vs. Heizpilz.
Welches Gas für den Terrassenheizer? – Propan ist die richtige Wahl
Gas-Terrassenheizer werden mit Flüssiggas betrieben. Entscheidend ist die Kältebeständigkeit: Propan verdampft schon bei etwa minus 42 °C und funktioniert daher auch im Herbst und Winter zuverlässig. Butan dagegen versagt bei Kälte und eignet sich nur für warme Tage. Für den Terrassenheizer ist Propan also fast immer die richtige Antwort.
- Gasart: Propan für ganzjährigen Außeneinsatz, Butan nur im Sommer.
- Flasche: 11 kg Propan ist der gängige Standard für die Terrasse.
- Sicherheit: nur im Freien betreiben, Dichtheit prüfen, aufrecht lagern.
Gas oder lieber Strom?
Gas ist mobil und braucht keine Steckdose – ideal für große, offene Flächen. Wer einen Stromanschluss hat, fährt mit einem Infrarot-Heizstrahler oft günstiger und wartungsärmer. Den Überblick gibt unser Ratgeber Heizstrahler ohne Strom.
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