Ein Ethanolkamin bringt echtes Feuer ohne Schornstein ins Wohnzimmer – verbrennt aber eine brennbare Flüssigkeit. Mit diesen Regeln genießen Sie die Flamme sicher.
Die wichtigsten Sicherheitsregeln
- Nur im kalten Zustand befüllen: den Brenner nie nachfüllen, solange er heiß ist oder brennt – Verpuffungsgefahr.
- Nicht überfüllen: die Maximalmarke des Brenners beachten, verschüttetes Ethanol sofort abwischen.
- Mit langem Stabfeuerzeug entzünden: nie mit dem Gesicht direkt über dem Brenner.
- Nur geeigneten Bioethanol (mindestens 95 %) verwenden – kein Spiritus, kein Benzin.
- Sicherheitsabstand zu Vorhängen, Möbeln und brennbaren Materialien einhalten.
- Nie unbeaufsichtigt brennen lassen, besonders mit Kindern oder Haustieren im Haus.
Richtig lüften
Bei der Verbrennung entstehen Wasserdampf und CO₂. Sorgen Sie für regelmäßigen Luftaustausch – bei einem 2,2-kW-Brenner etwa alle 1–2 Stunden kurz stoßlüften. Achten Sie auf die vom Hersteller angegebene Mindestraumgröße.
Bioethanol richtig lagern
- Dicht verschlossen, kühl und dunkel lagern.
- Fern von Zündquellen und außerhalb der Reichweite von Kindern.
- Nicht in der Nähe des brennenden Kamins aufbewahren.
Welcher Ethanolkamin ist sicher?
Modelle mit Glasscheibe und stabilem Stand bieten zusätzlichen Schutz. Ob Wand-, Stand- oder Raumteiler-Modell – einen Überblick gibt der Vergleich Ethanol- oder Elektrokamin? Wer maximale Sicherheit ganz ohne offene Flamme möchte, ist mit einem Elektrokamin gut beraten.
Häufige Fragen
Darf ich den Brenner nachfüllen, während er brennt?
Nein, niemals. Befüllen Sie den Brenner ausschließlich im vollständig abgekühlten Zustand – sonst droht eine gefährliche Verpuffung.
Welcher Brennstoff ist der richtige?
Ausschließlich Bioethanol mit mindestens 95 %. Niemals Spiritus, Benzin oder andere Brennstoffe verwenden.
Wie oft muss ich lüften?
Bei einem 2,2-kW-Brenner etwa alle 1–2 Stunden kurz stoßlüften, da Wasserdampf und CO₂ entstehen.
